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Informationen zum neuen Jugendarbeitsfreistellungsgesetz

Hier findet ihr nähere Informationen zum neuen Jugendarbeitsfreistellungsgesetz (JArbFG), das ab 01.04.2017 angewendet wird.

Wer kann eine Freistellung erhalten?

  • Ehrenamtlichen Jugendleiter*innen, die in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen.
  • Beamte und auf in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis stehende Personen
  • Das Gesetz findet keine Anwendung für Student*innen.
  • Schüler*innen können von ihren Schulleitungen beurlaubt werden.
  • Das Jugendarbeitfreistellungsgesetz gilt unabhängig von Tarifverträgen.
  • Betroffen sind Arbeitnehmer*innen, die in Bayern arbeiten unabhängig vom Firmensitz.
  • Für Jugendleiter*innen, die außerhalb Bayerns arbeiten, aber in Bayern ehrenamtlich sind, gilt die Regelung aus dem jeweiligen Bundesland.

Wofür kann Freistellung beantragt werden?

  • für die ehrenamtliche Tätigkeit bei Angeboten der Jugendarbeit im Sinne des § 11 des Achten Buches Sozialgesetzbuch. Zu den Schwerpunkten der Jugendarbeit gehören: außerschulische Jugendbildung mit allgemeiner, politischer, sozialer, gesundheitlicher, kultureller, naturkundlicher und technischer Bildung, Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit, arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit, internationale Jugendarbeit, Kinder- und Jugenderholung, Jugendberatung.
  • Die Teilnahme an Tagungen und Veranstaltungen mit einer Freistellung ist nur möglich, wenn sie
    - in Teilen der Aus- und Fortbildung für die entsprechende Tätigkeit dienen.
    - die Vorbereitung von Angeboten der Jugendarbeit umfassen.

In welchem Umfang kann Freistellung beantragt werden?

Pro Jahr maximal für zwölf Veranstaltungen im Umfang der dreifachen regelmäßigen Wochenarbeitszeit. Z.B. Teilzeitbeschäftigung mit 20 Std./Woche = 60 Std. Freistellung (12 x 5 Std.)

Wer ist antragsberechtigt?

Anträge werden nicht von den Jugendleiter*innen gestellt, sondern von der Jugendorgani-sation, für die er/sie tätig wird.

Wie wird der Antrag gestellt?

  • In Textform, sowohl per Post als auch per E-Mail, Vorlage ist das Antragsformular des Bayerischen Jugendrings.
  • Der Antrag wird an den Arbeitgeber, sowie in Kopie an den BJR
    (E-Mail: 7fj7rj7ej7ij7sj7tj7ej7lj7lj7uj7nj7gj7Øj7bj7jj7rj7.j7dj7ej) gestellt.
  • Der Antrag muss mind. vier Wochen vor dem Freistellungszeitraum gestellt werden.

Wie wird der Antrag genehmigt?

  • Der Antrag gilt als genehmigt, wenn er nicht bis spätestens zwei Wochen vor dem Freistellungszeitraum in Textform mit Begründung gegenüber dem Arbeitnehmer, der antragstellenden Jugendorganisation und dem BJR abgelehnt worden ist.
  • Eine Ablehnung ist ausschließlich aus „dringenden betrieblichen Gründen“ möglich. D.h. der/die Arbeitnehmer*in muss unabkömmlich sein.

Gibt es eine Lohnfortzahlung?

  • Das Jugendarbeitfreistellungsgesetz verpflichtet den Arbeitgeber nicht zur Lohnfortzahlung.
  • Der Freistaat Bayern gewährt seinen Beamten und Angestellten für fünf Tage Lohnfortzahlung.
  • Für Aus- und Fortbildung von Jugendleiter*innen kann beim BJR Antrag auf Verdienstausfall gestellt werden.

Downloads

Informationen zum Jugendarbeitsfreistellungsgesetz (0.14 MB)

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