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Kapitalismus überwinden

Kapitalismus überwinden

Der ungleiche Zugang zu natürlichen und kulturellen Ressourcen ist die große Herausforderung der heutigen Zeit. Das gilt weltweit und vor unserer eigenen Haustür. In den vergangenen Jahren haben sich in vielen Bereichen die Gegensätze zwischen Arm und Reich noch vergrößert. Soziale Errungenschaften der Arbeiterbewegungen wurden den vermeintlichen Zwängen der Globalisierung geopfert. Junge NaturfreundInnen hinterfragen diese aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen und antworten darauf mit konkreten politischen Forderungen. Sie suchen nach Alternativen zum Kapitalismus und zur neoliberalen Globalisierung.

Trotz der Erschütterungen durch die gegenwärtige Finanzkrise, scheint sich kaum jemand zu trauen, die kapitalistischen Grundprinzipien, die den Kern des Problems bilden, zu hinterfragen. Neoliberale Konzepte werden zur allgemeingültigen Wahrheit erklärt. Politische Entscheidungen als alternativlos angesichts der zunehmenden ökonomischen, politischen, sozialen und ökologischen Globalisierung dargestellt. Übersehen wird hierbei aber, dass Globalisierung kein Naturgesetz ist, das über uns kommt, sondern vom Menschen geschaffen und somit auch vom Menschen gestaltbar ist. Kapitalismus ist kein Naturgesetz, sondern Menschenwerk!
Gemeinsam Alternativen finden

Bei der Naturfreundejugend setzen wir uns mit alternativen, sozialistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsformen auseinander. Auf unseren Bildungsveranstaltungen entwickeln wir gemeinsam gesellschaftliche Zukunftsperspektiven und lernen, wie wir diese wirksam vertreten können. Wir wollen deutlich machen, dass die Globalisierung sozial, ökologisch gerecht und nachhaltig gestaltet werden kann und muss.
Ein besseres Leben für alle

Unsere Idee einer sozialistischen Gesellschaft basiert auf der Anerkennung eines jeden Mitglieds der Gesellschaft. Dabei sind wir uns im Klaren darüber, dass eine Gesellschaft nur leben kann, wenn alle ihre Mitglieder sie durch ihr Engagement entwickeln und gestalten, unabhängig davon, ob er oder sie sich durch Lohnarbeit, durch ehrenamtliches oder soziales Engagement in die Gesellschaft einbringt. Dabei darf nicht der Verwertungsgedanke im Vordergrund stehen, sondern muss der Anspruch auf ein besseres Leben Kern der Motivation zum eigenen Engagement sein. Jedes Gesellschaftsmitglied muss im gleichen Maße die Möglichkeit erhalten, sich entsprechend eigener Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen und somit an ihr zu partizipieren und Anerkennung zu erfahren.

Downloads

Beschlüsse der Bundeskonferenz 2007 (0.17 MB)

Schlagworte: Wirtschaft, Nachhaltigkeit, Globalisierung

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